Tschüss 2017 und Hallo 2018

Diese 7 Neujahrsvorsätze werden Ihr Geschäft ankurbeln

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Man kann sicher sagen, dass 2017 ein ereignisreiches Jahr voller Höhen und Tiefen war. Von Politik, Technologie bis hin zu Musik und Film hat sich einiges bewegt. Wir waren mit großen Wahlen in Europa konfrontiert und sahen bei der Amtseinführung von Donald Trump zu. Wir mussten akzeptieren, dass es die alte Taylor Swift nicht mehr gibt und feierten La La Land als „Best Picture“ bei den Oscars. Oh, lassen wir das. Natürlich ist im Einzelhandel auch vieles passiert. Amazon fokussiert sich nun auf echte Standorte und der Begriff „Retail Apocalypse“ wurde zu einem Trendwort, der aber sein Versprechen nicht halten konnte.

In diesem Jahr folgten und unterstützten wir jeden Schritt eines stationären Geschäfts und gaben wichtigen Rat sowie smarte Lösungen für einige der relevantesten Probleme im physischen Verkaufsgewerbe. Jetzt ist es unsere Mission, stationäre Geschäfte mit modernen Strategien und Datenanalysen auszustatten. Es ist Zeit, an die wichtigsten Fortschritte 2017 zurückzudenken und was wir daraus gelernt haben. Hier sind 7 Wege, wie wir 2018 zum besten Jahr für lokale Geschäfte machen können.

Customer Relationship Management im Einzelhandel

1. Wissen, wie man Kundendaten richtig nutzt

Obwohl es so etwas wie die „Retail Apocalypse“ nie gegeben hat, heißt es nicht, dass stationäre Geschäfte sicher vor ihren aufstrebenden Online-Konkurrenten sind. Geschäfte müssen sich entwickeln und in neue Technologien investieren, wenn sie mithalten wollen. Es gibt zahlreiche Big-Data-Lösungen, welche genutzt werden können, um signifikante Kundendaten zu erfassen. Retail Analytics Lösungen helfen dabei, wichtige Einblicke in das Kundenverhalten zu erlangen. Aber wie benutzt man diese Werkzeuge richtig?

Wenn Sie zu invasiv agieren, kann es sein, dass sie Ihre Kunden verscheuchen. Sie müssen einfach nur die älteste Regel im Marketing folgen: Beobachten Sie Ihr Geschäft mit den Augen eines Kunden. Nutzen Sie Dateneinsichten, um die Kundenerfahrung zu verbessern und zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie sich um ihre individuellen Bedürfnisse kümmern. Versuchen Sie nicht, sie auszutricksen und etwas kaufen lassen, was sie gar nicht brauchen. Vertrauen ist der Schlüssel für eine gesunde Kundenbeziehung.

2. Wie Sie Kunden zu Käufern machen

Es gibt nichts, was mehr frustriert, als Kunden, die sich Ihr Geschäft ansehen und es dann, ohne etwas zu kaufen, wieder verlassen. Das muss so nicht sein. Es gibt großartige Wege, wie Sie diese Kundengruppen in Käufer verwandeln können, und hier zeigen wir, wie das geht. Wenn Sie verstehen, warum Kunden Ihr Geschäft verlassen ohne etwas zu kaufen, wird es Ihnen möglich sein, Ihr Geschäftslayout und Ihre Verkaufsstrategien zu verändern.

Die Dateneinsichten, die sie gesammelt haben, sind das Fundament für das Identifizieren und Analysieren von Lücken in Ihrer Verkaufsperformance. Aber hören Sie nicht gleich in Ihrem Geschäft auf. Nutzen Sie moderne Retargeting-Strategien, um Shop-Besucher in Ihren Online-Shop oder zurück in Ihre Offline-Stores zu bringen. Retargeting ist eine großartige Möglichkeit, den Omnichannel-Ansatz zu verbessern und Ihre Offline- und Online-Kanäle miteinander zu verbinden.

3. Probleme in Ihrem Geschäft identifizieren

Einer der wichtigsten Gründe, warum Geschäftsbesucher Ihr Geschäft ohne etwas zu kaufen verlassen, ist, dass die Warteschlangen in Ladengeschäften zu lang und nicht gut organisiert sind. Und was sollen Sie schon sagen? Menschen bevorzugen es, in stationären Geschäften einzukaufen und nicht online, weil es mehr Spaß macht. Das sollte es zumindest. Aber sobald die Wartezeiten zu lange werden, gibt es nicht viel, was sie tun können, um das Einkaufserlebnis der Kunden zu verbessern. Also bemühen Sie sich, die Wartezeiten zu verkürzen. Gezielte Analysen geben Ihnen die wichtigsten Informationen über relevante Faktoren wie die Zeit, die Kunden in Ihrem Geschäft verbringen sowie die Spitzenzeiten je Wochentag. Mit diesen Einsichten können Sie ein effizienteres Wartesystem aufbauen.

Click & Collect im Einzelhandel

4. Denken Sie an Click & Collect

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, können Sie Click & Collect-Services anbieten. Es gibt aber noch weitere Vorteile dieser Verkaufsmethode. Obwohl lokale Geschäfte weiterhin relevant bleiben, können die Betreiber dieser Geschäfte nicht mehr die Online-Möglichkeiten außer Acht lassen. Kunden wollen vielleicht noch eher in physischen Geschäften einkaufen, aber das heißt nicht, dass sie dafür nicht ihr Smartphone benutzen wollen. Sie wollen nicht, dass Kunden Ihr Geschäft besuchen, um ein Produkt zu testen und es dann online bei einem Konkurrenten zu kaufen. Omnichannel ist nicht nur eine Option. Der Verkaufskanal eines Geschäftes muss nahtlos in der Kundenerfahrung verankert sein. Click & Collect gibt Kunden die Flexibilität, den Shopping-Vorgang nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen auszuführen.

5. Hören Sie auf, mobile Möglichkeiten zu ignorieren

Die meisten Betreiber von stationären Stores haben verstanden, dass sie nicht erfolgreich sein können, wenn sie nicht wenigstens eine Online-Präsenz anbieten. Aber wenn wir von mobiler Präsenz sprechen, scheint es, als würden Geschäfte sich nicht wirklich um diesen wichtigen Verkaufskanal bemühen. Und dass, obwohl Smartphones und andere mobile Geräte eine wichtige Rolle innerhalb der Kundenerfahrung spielen, vom Sammeln von Informationen über ein Produkt bis hin zum endgültigen Kauf. Der erste Schritt ist offensichtlich: Optimieren Sie Ihre Homepage für mobile Endgeräte. Dann können Sie anfangen, mobile Geräte in Ihre Omnichannel-Verkaufsstrategie zu integrieren.

6. Stocken Sie Ihr Inventar auf

Wir können nicht über Geschäftseffizienz sprechen, ohne ein ausgefeiltes Inventar-Management zu erwähnen. Sie können sich sehr bemühen, Marketing-Kampagnen und innovative Geschäftskonzepte aufzubauen, aber wenn Sie Ihr Geschäftsinventar nicht gut verwalten können, werden Sie entweder mit hohen Kosten konfrontiert werden oder nicht die Ressourcen haben, um Ihre Kundenwünsche zu erfüllen weil Ihre Produkte nicht mehr gelagert sind. Um Ihr Inventar effizient zu planen, müssen Sie den Bedarf in Ihrem Geschäft vorhersagen. POS-Daten sind nicht genug, um genaue Vorhersagen zu treffen, aber wenn Sie die Daten in Ihr Retail-Analytics-Dashboard integrieren, bekommen Sie eine ganzheitliche Übersicht über Kundenaktivitäten in Ihren Geschäften. Mit diesen Einsichten werden Sie nie wieder Probleme haben, Ihr Inventar zu organisieren.

Millennial Shopper im Einzelhandel

7. Setzen Sie den Fokus auf Millennials

Eine der wichtigsten Zielgruppen in der Zukunft ist die der Generation Y, der sogenannten Millennials. Es muss Ihr Ziel sein Millennials als loyale Kunden zu gewinnen. Diese Zielgruppe wird zunehmend zur wichtigsten Kaufkraft und Geschäfte müssen vermehrt auf sie achten. Millennial-Shopper können schwierig zu handhaben sein, wenn Sie nicht verstehen, was wichtig für diese Zielgruppe ist. Aber sobald sie begriffen haben, was diese junge Kundengruppe anspricht, wird es Ihnen Ihr Geschäft danken. Lernen Sie 4 Maßnahmen, wie Sie die Generation Y als Kunden gewinnen.

Wenn Sie all das Obige berücksichtigen, gibt es keinen Grund, warum 2018 kein großartiges Jahr für Ihr Geschäft sein wird. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und sind froh, Ihr Geschäft das nächste Jahr weiterhin mit innovativen Technologien und Kundeneinsichten zu unterstützen.